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Konzerteindrücke

Konzerteindrücke

Gestern in Essen

Ein sehr gefeierter Pianist gab sich gestern in der Essener Philharmonie die Ehre.

Es war ein beeindruckendes Erlebnis: wie lässg da großartigste Kunst vorgetragen wurde. Werke von Ludwig van Beethoven und Franz Liszt. Der charismatische Musiker entlockte dem Klavier zarteste Töne oder hämmerte mit der flachen Hand auf der Tastatur. Tiefste Töne und schroffe Klänge folgten.

Unter den Zuhörern war von bis alles dabei. Kinder, Jugendliche, Senioren, Mittelalter-Menschen so wie ich, oder Mittzwanziger. Auch kleidungstechnisch war alles zu sehen: von der alten Frau mit Watte in den Ohren( bei einem Konzert?) über Strickmützenträger bis zum Galakleid war wirklich alles dabei. Am auffälligsten war die Dame in Rot:

Sie trug ein kurzes, knallrotes Kleid und Schuhe, die halsbrecherisch anmuteten, dazu mit einem bestimmten Detail: die Riemchen waren aus Plüschfell.

Davon ließ sich aber der Musiker nicht ablenken. Völlig ohne Noten spielte er gelassen sein Repertoire und die Leute waren begeistert.

Ich auch! Und das, obwohl ich sonst gern Rock höre. Aber es tut unheimlich gut, auch einmal (oder mehrmals; es war mein 7. Klassik-Konzert) etwas ganz anderes zu hören. Und das Konzert gestern war klasse Klassik!

Abendrot

Abendrot

Traurigschön

 

Auch das dritte Buch des amerikanischen Autors Kent Haruf hat mich wieder sehr beeindruckt.

Es spielt wieder in der fiktiven Stadt Holt und einige Figuren begegnen einem wieder. Man meint sie schon lange zu kennen. Raymond, Victoria, Rose. Aber auch alle anderen kommen einem sehr nah und das ist die Kunst von Kent Haruf. Die Kunst in einer kargen Sprache ganz viel zu erzählen. Die Zwischenzeolen und das nicht ausgeschrieben sprechen Bände. Dazu der besondere Stil der Zeitlosigkeit, die alle Romane von Haruf ausmachen.

Abendrot

Cover: Diogenes Verlag

 

Selbst die Beschreibungen der Häuser oder Wohnmobile, Schuppen oder Arztpraxen sind karg, aber doch so treffend gezeichnet, dass man meint, selbst die Gerüche drinnen wahrnehmen zu können.

 

Raymond mit seinem eisengrauen Haar, einer, der arbeitet ohne zu klagen auf seiner einsam gelegenen Farm. Nun ohne seinen Bruder, der beim Einpferchen der Tiere von einem Bullen attackiert wird und bald danach stirbt. Victoria, mutterseelenallein und nun selber Mutter und Studentin und Ziehtochter von Raymond.

DJ, der seinen Großvater versorgt. Völlig selbstlos und in Dena eine Freundin findet. Und einen Schuppen, um sich zurückzuziehen von der Welt da draußen, bei Kerzenschein, kaltem Kaffee und Büchern.

Rose, die Sachliche, die Sozialarbeiterin, die so viel gibt und doch gegen Windmühlen ankämpft und auch Schwäche zeigt und diese in den Armen von Raymond zeigen kann.

Dazwischen Seiten, so brutal, dass man fast nicht weiterlesen kann. Die Eltern von Ritchie und Joy Raye, die machtlos sind gegen die Gewalt ihres Großonkels. Kaum auszuhalten, diese Gewalt. Kaum auszuhalten das Nichtwehren, Nichteinschreiten der Eltern.

Die letzten Seiten des Buches habe ich immer langsamer gelesen, weil ich die Figuren nicht zurücklassen wollte. Weil ich nicht wollte, dass mich die  Figuren verlassen. Und weil ich weiß, dass der Autor Kent Haruf nicht mehr lebt. Ich nicht weiß, ob es noch einen Band geben wird. In der Presse wird stets darauf hingewiesen, dass es sechs Bücher von Kent Haruf gibt. Bis jetzt habe ich drei gelesen:

„Unsere Seelen bei Nacht“, „Lied der Weite“ und „Abendrot“. Alle drei sind ganz besondere Bücher, die man nicht so schnell vergisst.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Diogenes Verlag, der mir wieder ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat!

 

Im Literaturzirkus

Im Literaturzirkus

Petrov Petrowitsch und der Literaturzirkus

                                                                                  Foto: Peter A / pixelio

 

Vor ein paar Wochen besuchte ich über ein Wochenende einen Literaturkurs. Mir kam es tatsächlich vor wie in einem Zirkus der Eitelkeiten 😉

Danach überlegte ich, was ich eigentlich mit nach Hause genommen habe: nicht viel Praktisches, dafür Erfahrungen und Eindrücke von Schreibenden. Diese Eindrücke habe ich wiederum in einer Kurzgeschichte zusammenfasst, die ich „Im Literaturzirkus“ genannt habe. 

Ich bin gerade dabei, sie zu überarbeiten.

Die Figur des Petrov Petrowitsch darin ist mir dabei ans Herz gewachsen und ich werde ihn sicherlich noch einmal „auferstehen“ lassen.

 

 

Herzschmerzsouvenirs

Herzschmerzsouvenirs

 

Ein ganz besonderes Buch für mich ist das

„Museum der zerbrochenen Beziehungen“.

 

Hrsg. von Olinka Vistica und Drazen Grubisic. Rowohlt Verlag, 2018.

ISBN  978-3-498-07068-7. 15 Euro.

 

Das Museum der zerbrochenen Beziehungen: was von der Liebe übrig bleibt. Geschichten und Bilder.“

Wer kennt es nicht nach einer Trennung? Wer kriegt was? Die Herausgeber des Buches waren auch mal ein Liebespaar und es gab auch bei ihnen Gegenstände, die wichtig für sie waren, die eine Bedeutung hatten.

Doch wohin damit? Da wurde die Idee geboren, ein Museum zu gründen und Menschen aus der ganzen Welt schickten seitdem Objekte und die dazugehörigen kurzen Geschichten. Von einem Brautkleid im Einmachglas über Brustimplantate bis zu Froschfiguren: skurrile Gegenstände, traurige, wütende oder zu Herzen gehende Geschichten: in diesem Buch ist alles versammelt.

Sie meinen, das Museum gibt es nicht? Doch und das gleich zweimal. Einmal in Zagreb und einmal in Los Angeles.

Schaut mal hier: https://brokenships.com/visit/museum-details

Und ja, mein geflügeltes Schwein ist auch so ein Herzschmerzsouvenir. Bald auf dem Weg nach Zagreb 😉

Hochaktuell, brandneu

Hochaktuell, brandneu

Dieses Buch habe ich gerade gelesen:                                                                            

Cover: Ullstein Verlag

 

Lukas Rietzschel:

Mit der Faust in die Welt schlagen 

ISBN 978-3-550-05066-4.

Ullstein Verlag, 316 S. 20 €

Dieses im September 2018 erschienene Buch ist hochaktuell, gerade jetzt,  als die ostdeutsche Stadt Chemnitz für Schlagzeilen sorgte.

Im Roman von Lukas Rietzschel geht es um einen kleinen Ort in Ostdeutschland mit fünfhundert  Einwohnern und um zwei Brüder, die dort aufwachsen.  Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Buch 1 das von 2000-2004 spielt, Buch 2 von 2004-2006 und Buch 3 von 2013- 2015.

Man bekommt die Entwicklung der beiden Geschwister hautnah zu spüren. Die Tristesse des Alltags, den Verfall der Heimat, die Lieblosigkeit. Viele Zwischenzeilen muss sich der Leser selbst ausfüllen und das ist auch gut so. Was weniger gut ist, dass im Roman nichts, aber auch wirklich gar nichts passiert, was den Protagonisten gut täte. Keinerlei schön erlebte Momente, was den Leser sehr belastet.

Das Buch ergreift durch die Kälte, das Nichtherauskommenkönnen der Figuren. Die Ferne der Eltern zu ihren Kindern, das Schweigen der Großeltern, die Zweckgemeinschaft der Freunde, die keine sind, die Oberflächlichkeit der Schule. Umso mehr berühren  die Beschreibungen.  Über allem die Vergangenheit der DDR, der Wende und das Danach.

Die beiden Brüder Tobias und Phillipp, die zwischen all dem Grau aufwachsen. Die nicht anders können als so zu werden wie sie werden. Die sich beide ganz verschieden entwickeln.  Das Buch ist allerdings nicht so geschrieben, dass man Verständnis für junge Nazis aufbringen könnte. Ganz und gar nicht. Aber es beschreibt, wie sich Hass entwickeln kann, zu was es führen kann, zu viel von den anderen zu erwarten und zu wenig von einem selber. Das Buch hat mich an einigen Stellen sehr berührt und  aufgewühlt. All der Hass, die Gewalt. Das Buch lässt einen nicht los. Es versucht die Frage zu beantworten, wie es zu einem so hohen Anteil an Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit kommen konnte.

„Als würde dich die ganze Zeit jemand fest umklammern, aber du willst das gar nicht. Du willst raus, aber kannst nicht. Und dann will ich auf alles einschlagen, richtig rein mit der Faust, bis alles blutet. Der ganze Mist, den einfach keiner rafft.“ (S. 293)

Das Buch fesselt von der ersten Seite. Trotzdem  war ich froh, wieder aus dem Buch, der Atmosphäre, die so gekonnt geschildert wird,  entfliehen zu können. Nach  316 Seiten wieder  gehen zu können, weil die Geschichte einem  doch sehr nahe geht.  Der erst 24 jährige Autor beschreibt  in einem kargen Stil. Manchmal waren mir zwar zu viel  Nagelhautbeschreibungen und Beton  enthalten, zu viel Wahrnehmung bezüglich der  äußerlichen Begebenheiten wie Gerüche oder das Wetter. Was als Stilmittel sehr gut wirkt, aber eben meines Erachtens von Rietzschel  zu oft eingesetzt wurde.

Fazit:  ein sehr wichtiges Buch in diesen Zeiten! Lesenswert, beeindruckend  und literarisch toll verarbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

Lesezeiten

Lesezeiten

Bald ist es wieder soweit: Buchmesse in Frankfurt

 

Mein Schreibtisch ist jetzt schon voll mit wunderbarsten Büchern.

Foto: LUPO / pixelio.de

 

Im Frühjahr freue ich mich immer auf die Neuerscheinungen, aber erst recht so richtig im Herbst. Die Herbst- und Winterzeit ist für mich die ideale Zeit, um Neues zu entdecken und sich durch Geschichten zu lesen und zu leben. Mit Spannung verfolge ich, was es Neues zur Buchmesse gibt und als Udo Lindenberg-Fan freue ich mich natürlich auf seine Biographie.
Udolaktisch sicherlich! Anbei ein Likörell. Udo hat vorgemalt und ich hab´s ausgemalt…

Aufschnitt

Aufschnitt

Foto: Peter Smola / pixelio

Gestern an der Fleischtheke gehört.

Da bekommt das Wort „Aufschnitt“ doch eine ganz andere Bedeutung:

Bittet  ein Herr im großkarierten Hemd die Fleischereifachverkäuferin doch bitte den Schinken nicht  so dünn in Gästescheiben zu schneiden, sondern schön dick.

 

Norbert Scheuer

Norbert Scheuer

Norbert Scheuer : Am  Grund des Universums

Cover: C.H.Beck Verlag

 

Im real existierenden Ort Kall in der Eifel. Wieder begegnet dem Leser alte Figuren aus seinen Romanen „Kall, Eifel“ und „Unter dem Rauschen“. Die beiden Bücher haben mich sehr beeindruckt. Durch die Kargheit der Sprache, die Besonderheit der Menschen, die ganz spezielle Aura des Ortes.

Norbert Scheuer erzählt einen Roman, der sich aus vielen kleinen Geschichten zusammensetzt.

Um der Einsamkeit und Eintönigkeit zu entkommen, treffen sich die „Grauköpfe“ jeden Tag in einem Cafe eines Supermarktes. Es geht um Kleinigkeiten aber auch um Wichtiges in Kall: eine Erweiterung des Stausees. Wenn dazu aber erst einmal das vorhandene Wasser abgelassen werden müsste, könnte wohl so einiges zum Vorschein kommen, was versenkt und vergessen werden sollte. Es geht um Geld, um Grundstücke und Tourismus.

Es wird aber auch scharf beobachtet. Nina Plisson zum Beispiel, die zwar schreiben kann aber nicht lesen. Sie trägt allmorgendlich die Zeitungen aus. Sie verlibt sich in Paul Arimond, einen versehrten Soldaten. Nina  kümmert sich auch um Sophia Molitor, deren Leidenschaft es ist, Sprüche von Laotse zu sammeln. Da es auch in den anderen  Romanen Scheuers um Fische, Vögel und Steine geht, wundert es einen nicht, dass es nun auch um chinesische Philosophie geht. Es geht aber auch noch um den Elektriker Lünebach, der sich eine Raumkapsel  gebastelt hat und sich nun ins All träumt und um viele andere Gestalten mehr.

Meine Meinung:  mich hat das Buch nicht gerade gefesselt. Mir kamen die Figuren nicht nahe, das Thema hat mich nicht berührt. Während mich das Buch“ Kall, Eifel“ damals sehr fasziniert hat, hat mich  dieses Buch aus Kall kalt gelassen. Die spröde Sprache ist ein Kunststil, der gekonnt sicher viel erreichen kann, wie Scheuer bisher bewiesen hat, das „Universum“ ist es für mich nicht geworden.

Ich bedanke mich beim C.H.Beck Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

 

Morgens und Abends um 7

Morgens und Abends um 7

Alles ist noch still. Der Schlaf hängt fest in Wiesen und Feldern, als Tau auf dem Gras.

Der Kater miaut leise. Samtpfoten auf Marmor, kein Geräusch.

Sie steht mit einer dampfenden Tasse Tee vor dem Fenster und staunt in den Morgen. Die Sonne schlüpft vorsichtig durch den Himmel. Es wird schön heute und sie wird es sich schön machen. Sie öffnet die Haustür und der Frühling empfängt sie mit kühler Morgenluft. Es riecht nach frischer Erde. Barfuss geht sie über den Rasen, erschrickt, als ein Hase davon hüpft.

Foto: bardo / Pixelio.de

Dann ein Zischen, ein Schatten. Ein Lachen von oben direkt aus dem Himmel. Ein Heißluftballon schwebt über dem Haus, dem Garten. Sie erkennt eine Gestalt im Korb. Winken und grüßen. Sie lacht und wünscht sich, dabei zu sein. Höhenangst zu überwinden, frei zu sein, zu schweben, der Sonne entgegen. Sie möchte jetzt gar nicht zum Auto gehen müssen, zur Arbeit fahren, der Ruhe entfliehen müssen. Deshalb nimmt sie sich Zeit und schaut dem Ballon hinterher, der als bunter  Punkt am Himmel nach einer ganzen Weile verschwindet.

Sie fährt zur Arbeit. Aber langsam. Öffnet das Dachfenster im Auto und genießt mit jedem Atemzug die Gerüche des beginnenden Sommers. Gleich, wenn die Tür wieder hinter ihr zu fällt, ist sie den Tageszeiten, der Natur, der Sonne so fern.

Aber am Fenster das Stück blaue Himmel und im Herzen der Frühling und keine Uhr an ihrem Handgelenk, die die Zeit misst. Sie verteilt großzügig ihr Lächeln, erhascht liebe Blicke, und liest Post. Sie arbeitet und nach 8 Stunden fährt sie wieder heim. Der Kater miaut laut. Am Fenster staunt sie in den Abend. Die Sonne schlüpt in ihr Himmelbett. Das Gras ist noch warm vom Tag und ein Hase mümmelt sein Abendbrot. Ein paar Vögel auf Zweigen, ein Abendlied zwitschernd. Alles so friedlich und fern von der Welt.

Dämmerung. Und am Horizont ein bunter Punkt.

Anti Aging

Anti Aging

Altersempfehlungen

 

Gestern war es soweit. Ich fühlte mich alt.

Alt und reif genug jedenfalls für eine Anti-Aging -Creme. Und da stand auch schon eine unter hunderten in der Drogerie.

Die Verpackung ansprechend in rosa und gold gehalten. „Neu“ las ich auch noch. Und „für sehr reife, müde Haut“.

Na, wenn das mal nicht passt, dachte ich. Überreif und sehr, sehr müde. Nicht nur die Haut. Wenn Frau schon nicht über Vitamin B verfügt, Vitamin B 3  ist in dieser „festigenden Pflege“ jedenfallsenthalten, verspricht der Hersteller. Also im Gesicht hängt noch nichts, weder Wangen, noch Lider, aber wer weiß, was Frau ab 50 blühen kann. Da ist Vorbeugung alles!

Jeder Blick in den Spiegel morgens ist mit den Einstufungen:

„Jau!“ oder, „Naja“, oder „Oooooch“, oder „Oh, oh, oh“, oder „Nee, geht gar nicht“ verbunden.

Die Creme soll das jetzt richten, dass jeder Tag zum „Jau“-Tag wird.

Denn es wurde auch noch ein rosiger Teint versprochen, was mir sehr entgegen kam und Gelee Royale ist auch noch drinnen. Auf der Verpackrung obendrein die Abbildung einer „VIVO-Studie“ zur Hautelastizität und Festigkeit vorher und nach 28 Tagen.

Alles Argumente, die mich überzeugten. 50 ml gutes Gewissen für 7,99 €.

Irgendwie beruhigte mich das ungemein, soviel Gutes für mein Gesicht getan zu haben, als ich heute Morgen mit „Age Performance gold“ cremte. Wohlduftend das Ganze. Ein Blick in den Spiegel: Eindeutig ein „Jau“!

Doch was sahen meine trüben Augen im Morgenlicht? Was bitte stand da auf der Verpackung?!

„Altersempfehlung ab 65 bis 70 plus“.

Oweia. Schockstarre. Welche Auswirkungen mag das nun haben? 70 -plus -Creme in Verbindung mit  junger Haut. Mag es zu Irritierungen kommen? Pusteln, Flecken, Qualm und Rauch? Plötzlich schwirrte auch das Wort „festigend“ in meinem Kopf herum und die bange Frage, wie das wohl genau gemeint war vom Hersteller?

Okay, an manchen Tagen fühlt man sich ja auch wie 70 plus. Aber manchmal auch wie 40. Oder?

Also ich warte mal ab, was passiert. Aber etwas Gutes hat das Ganze ja: Man fühlt sich plötzlich wieder jung. Bis 70 plus ist ja schließlich noch laaaaange hin.